Meine Kolleginnen haben diesen Beitrag auf ihren Seiten veröffentlicht. Ich habe gelesen, gegrinst, aber habe selbst eine ganz andere Hitliste. Daher hier meine Version von den fünf Dingen, die ich gerne vorher gewusst hätte.

  • 1) Autor sein kann verdammt fett machen. Nicht jede von uns (Catalina ist ein sportliches Gegenbeispiel), aber einige von uns. Das bequeme Leben zwischen Schreibtisch und Kaffeemaschine kann einen echt in die Sackgasse führen. Zwar habe ich auch vorher schon immer zu kämpfen gehabt, aber beim Romanschreiben habe ich eindeutig zu viel Schokolade gegessen. Und einige meiner Kolleginnen kämpfen auch! Wer meinen Blog verfolgt, es geht aufwärts (auf der Waage abwärts). Sport macht’s möglich.
  • 2) Wenn du bekannt wirst, dann gibt es immer auch Menschen, die dich nicht mögen. Sei dir dessen bewusst, bevor du beginnst. Also mich hat es kalt erwischt. Und es ist schwer, das nicht persönlich zu nehmen. Aber man gewöhnt sich echt an alles! Irgendwann … Demnächst dann.
  • 3) Ein Roman ist verdammt lang. Ich gehöre ja noch zu den Kolleginnen, die unter 400 Seiten bleiben, aber wenn es in die Endphase geht, jeder Satz auf die Goldwaage muss und noch 200 Seiten vor einem liegen, dann kann man kurzfristig schon mal verzweifeln!
  • 4) Autoren sind die vielfältigste Berufsgruppe überhaupt! Autor sein ist kein Ausbildungsberuf. Und so tummeln sich unter meinen lieben Autorenfreunden und guten Bekannten eine Domina, devote Frauen (die auch darüber schreiben), eine Extremsportlerin und eine Hexe in Ausbildung – und das sind nur die Berufe bzw. Hobbys, die mir auf die Schnelle eingefallen sind! Es wird nie langweilig, das schwöre ich euch.
  • 5) Schreiben ist der geilste Beruf der Welt. Ehrlich – ich wollte nie Autorin werden! Ich hatte diese Möglichkeit gar nicht auf dem Schirm. Ich habe studiert und wollte Karriere machen. Hab ich auch, bis es mich beinahe zerrissen hat. „They broke you“, hat eine israelische Geschäftspartnerin zu mir gesagt, als ich mich von ihr verabschiedet habe. Die gute Nachricht ist: Sie haben mich nicht gebrochen. Aber ich habe vorübergehend erbrochen, wenn ich dieses unappetitliche Bild für die unappetitlichen Zustände in der freien Wirtschaft gebrauchen darf. Leser sind die fantastischsten Kunden, die man haben kann! Sie inspirieren, sie bauen auf, sie helfen mit und sie versorgen einen mit Lob und schicken Postkarten. Es könnte nicht besser sein!

Natürlich geben meine Top 5 nur einen winzigen Ausschnitt wieder. Lest also mal nach, was die anderen so meinen und vielleicht fühlt sich der eine oder andere Kollege auch noch angesprochen. Ich verlinke die Beiträge dann.

Bildquelle: Ratchanida Thippayos, 123rf.com

Elke Aybar: http://www.elke-aybar.com/5-dinge-die-man-als-autorin-gern…/

Kay Noa: http://kay-noa.blogspot.de/2015/10/abgrunde-des-autorendaseins-link.html

Melissa David: http://mel-david.de/2015/10/5-dinge-die-man-als-autorin-gerne-vorher-gewusst-hatte/