Es geht gleich weiter! Mella schreibt. Und schreibt und schreibt … Wie ihr wisst, gehöre ich ja eher zur langsamen und bedächtigen Sorte. Himbeermond habe ich relativ schnell geschrieben, weil es ein erster Band war und ich die Idee schnell ausgearbeitet hatte. Für Lavendel- und Sternenmond habe ich mir insgesamt ein ganzes Jahr (!!!) Zeit genommen, weil alles immer komplexer wurde. Ich finde es fürchterlich, wenn die Fortsetzungen keine gute Geschichte mehr erzählen und das wollte ich unbedingt verhindern. Außerdem wurden die Bücher immer länger: Himbeermond hatte 75 oder 77000 Worte, Lavendelmond etwa 85000 und Sternenmond jetzt 90000.
Das aktuelle Buch, das ich immer als meinen Zeitreiseroman bezeichne, habe ich im Januar schon einmal angefangen, dann aber 30000 Wörter, also etwa ein Drittel, sofort wieder in die Tonne gekippt. Die Perspektive stimmte nicht und ich fing an einer Stelle an zu erzählen, wo es viel zu langweilig war. Aber das Thema ließ mich trotzdem nicht los. Und ja, ich habe mich darauf gefreut, als ich Sternenmond geschrieben habe. Trotzdem bekam Band 3 die notwendige Zeit und hoffentlich ein würdiges Finale.
Wenn ich ehrlich zu euch bin, ist das neue Manuskript für mich wie eine sonnige Urlaubsinsel. Neue Figuren, noch keine Steine, die mir im Weg liegen, da die Charaktere gerade erst entstehen, während ich tippe. Und ich genieße das total! Allem Anfang wohnt ein Zauber inne, schrieb Hermann Hesse. Und diesem Zauber bin ich gerade voll erlegen.
Das Zeitreisebuch soll ein Einzelband werden und ich werde mich selbst verfluchen, falls ich mich nicht daran halte! Während ich schreibe, lebe ich in einem merkwürdigen Universum. Ich bin total verschossen in mein Skript und ich frage mich natürlich, wie es euch gehen wird, wenn ihr es lest. Wenn es euch nur halb so gut gefällt wie mir, bin ich schon zufrieden. Aber momentan kann ich noch nicht in eure Köpfe hineingucken, daher muss ich mit der Ungewissheit leben. Da ich sehr gut voran komme, könnte es schon im September mit dem Erscheinungstermin klappen. Grund dafür ist die Vorbereitung: Die Idee zur Story hatte ich letzten Dezember am Nikolaustag und seitdem ist sie gereift und gewachsen.
Schreiben ist manchmal eine echte Herausforderung und manchmal ist es wie Urlaub. Momentan befinde ich mich in einer federleichten Urlaubsstimmung. Drückt mir die Daumen, dass es eine gute Geschichte wird!
Eure sich gerade im Wahnsinn befindliche
Mella